Fit für den Alltag – Schule fürs Leben geht in die zweite Runde

Wie erkenne ich Gefahren im Internet? Wie reagiere ich auf Cybermobbing? Und wie treffe ich verantwortungsbewusste Entscheidungen, wenn es um Suchtmittel geht? Mit diesen alltagsnahen Fragestellungen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe im zweiten Teil der Projektwoche „Fit für den Alltag – Schule fürs Leben“. Das verbindliche Projekt verbindet Gesundheitsförderung, Prävention und Wertebildung und bereitet die Jugendlichen gezielt auf Herausforderungen vor, denen sie auch außerhalb der Schule begegnen.

Den Auftakt bildete am 14. April das Modul Cybermobbing-Prävention. Gemeinsam mit einem externen Referenten reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Medienverhalten und setzten sich mit den Chancen, aber auch den Risiken digitaler Kommunikation auseinander. Anschauliche Beispiele machten deutlich, wie schnell persönliche Daten im Internet verbreitet werden können und welche Folgen unüberlegte Beiträge oder Nachrichten haben. Gleichzeitig wurde vermittelt, wie wichtig Zivilcourage im digitalen Raum ist und wie Betroffene unterstützt werden können.

Im Anschluss stand am die Cannabisprävention auf dem Programm. In praxisnahen Workshops erhielten die Jugendlichen Informationen über gesundheitliche, rechtliche und soziale Folgen des Cannabiskonsums. Im Mittelpunkt stand dabei die Stärkung der eigenen Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Strategien, um Gruppendruck zu erkennen, Risiken realistisch einzuschätzen und selbstbewusst eigene Entscheidungen zu treffen.

Die beiden Präventionsmodule knüpften unmittelbar an die Inhalte des ersten Projektblocks an und machten deutlich, dass wichtige Lebenskompetenzen Schritt für Schritt wachsen. Durch Gespräche, Fallbeispiele und gemeinsame Reflexionen wurden die Jugendlichen dazu angeregt, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und Herausforderungen des Alltags bewusst zu begegnen.

Mit der Projektwoche „Schule fürs Leben“ setzt die Konrad-Max-Kunz-Realschule bewusst auf nachhaltiges Lernen. Statt einzelne Themen isoliert zu behandeln, werden wichtige Kompetenzen kontinuierlich aufgebaut und miteinander verknüpft. So entsteht ein Fundament, das die Schülerinnen und Schüler nicht nur durch die Schulzeit begleitet, sondern ihnen auch Orientierung für viele Entscheidungen des späteren Lebens gibt.

Sandra Schmidt-Kuhlmann

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