Foto: ZwRSK Claus Lichtenwald (Realschule Burglengenfeld)
Bereits zum sechsten Mal wurde am 22. April 2026 der Oberpfälzer Realschulpreis „MaxEL“ verliehen. In der festlich gestalteten Aula der Staatlichen Realschule Burglengenfeld wurden dabei Schülerinnen und Schüler geehrt, die durch außergewöhnliches Engagement, Verantwortungsbewusstsein und besondere Leistungen überzeugen.
Besonders groß war die Freude an der Konrad-Max-Kunz-Realschule Schwandorf:
Samira Bohmann wurde in der Kategorie „Schulische Leistungen“ ausgezeichnet und zählt damit zu den herausragenden Realschülerinnen der gesamten Oberpfalz. Mit ihrem außergewöhnlichen Fleiß, ihrer hohen Leistungsbereitschaft und ihrem beständigen Einsatz überzeugte sie die Jury und durfte den begehrten „MaxEL“-Preis entgegennehmen. Die Auszeichnung unterstreicht eindrucksvoll ihre hervorragenden schulischen Leistungen und ihr großes Engagement.
Der Name „MaxEL“ steht für „Maximum an Engagement und Leistung“ – Werte, die den gesamten Abend prägten. Neben den Ehrungen im Bereich schulische Leistungen wurden auch Schülerinnen und Schüler in den Kategorien Fremdsprachen, MINT, Umwelt und Natur, Sport, soziales Engagement sowie kreative Leistungen ausgezeichnet.
In seiner Begrüßung verglich Andreas Hoffmann, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in der Oberpfalz, die Talente junger Menschen mit einem Puzzle: Jeder bringe unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Begabungen mit. Gleichzeitig sei der Rahmen eines Tages mit nur 24 Stunden begrenzt. Umso bemerkenswerter sei es deshalb, wenn Jugendliche neben Schule und Alltag Außergewöhnliches leisten. Entsprechend schwierig sei auch die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger für die Jury gewesen. Dr. Christine Modesto aus dem Bayerischen Kultusministerium betonte die besondere Bedeutung des „MaxEL“-Preises für die Oberpfalz. Talente und Begabungen müssten unabhängig vom jeweiligen Bereich gefördert werden, denn gerade diese Vielfalt sei für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Auch der stellvertretende Landrat Richard Tischler würdigte die ausgezeichneten Jugendlichen. Schule müsse mehr sein als ein Lernort – nämlich ein Ort, an dem junge Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und ihre Stärken entfalten können. Der Leiter der gastgebenden Realschule Burglengenfeld, Christian Zingler, stellte die Schülerinnen und Schüler bewusst in den Mittelpunkt des Abends: „Heute sind die Schüler die Ehrengäste.“ Leistung zeige sich nicht nur in Noten, sondern ebenso in Haltung, Charakter und Einsatzbereitschaft. Die Geehrten seien Vorbilder für eine Generation, die Verantwortung übernimmt und sich aktiv einbringt. Schirmherr und Sportjournalist Armin Wolf brachte es schließlich treffend auf den Punkt: Die Preisträgerinnen und Preisträger hätten ihre Leistungen nicht erbracht, weil sie es müssten – sondern weil sie es wollten. Der Preis sei deshalb auch ein Zeichen des Vertrauens in ihre Zukunft.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband, der Bläsergruppe und der Lehrerband der Staatlichen Realschule Burglengenfeld. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie vielfältig die Begabungen junger Menschen sind – und wie wichtig es ist, Engagement, Haltung und Leistung sichtbar zu würdigen.
Für zusätzliche Inspiration sorgte zudem ein Zitat von Landtagspräsidentin Ilse Aigner:
„Es kommt nicht darauf an, wo du startest, sondern wie weit du gehst.“
Sandra Schmidt-Kuhlmann
